Gemüsegerichte
Basische Lasagne

Basische Lasagne

Unsere basische Lasagne ist getreidefrei, glutenfrei, fleischfrei, vegan und kommt daher auch sehr gut ohne Käse, Sahne oder andere Milchprodukte aus. Was ist denn dann überhaupt noch enthalten, fragen Sie sich vielleicht jetzt. Ganz einfach: Gemüse in allen Variationen. Lassen Sie sich überraschen von der Aromenvielfalt einer original basischen Lasagne. Guten Appetit!

Zutaten für 2 Personen

Für die Lasagne

Sie benötigen einen Tortenring mit 16 cm Durchmesser.

  • 200 g rote Bete (rote Randen)
  • 1 Lauchstange (der Länge nach mit einem Messer aufritzen und 2 Schichten davon abnehmen. Der Lauch dient als Ersatz für die Teigplatten. Den restlichen Lauch für andere Speisen weiter verwenden.)
  • 25 g getrocknete Steinpilze 2 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht
  • 500 g Kartoffeln frisch gekocht, lauwarm gepellt und mit der Gabel zerdrückt
  • 160 g Erbsen (gefroren)
  • 1 kleine Zwiebel

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 150 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • ¼ TL naturbelassenes Salz
  • 1 TL hochwertiges Kurkuma-Pulver
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • ¼ TL naturbelassenes Salz
  • 1 EL Olivenöl kalt gepresst
  • 1 TL Kokosöl
  • 150 ml Wasser
  • 4 EL Süsslupinenmehl

Zubereitung

Zubereitung der Lasagne:

Rote Bete schälen (am besten mit Küchenhandschuhen weil sie färben), in Würfel schneiden und in einem geschlossenen Topf mit dem Wasser und dem Zitronensaft circa 15 bis 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis sie weich sind. Das Kochwasser abschütten. Auskühlen lassen und mit Salz, Kurkuma und Olivenöl würzen.

Die Lauchblätter in der Mitte quer auseinander schneiden (damit sie in den Topf passen) und in einem Topf mit leicht sprudelndem Wasser kurz (ca. 4 Minuten) blanchieren, herausnehmen und über einem Sieb mit kaltem Wasser abbrausen.

Steinpilze mit dem Einweichwasser ca. 5 Minuten in einem Topf leicht kochen, bis sie weich sind.

Zu den zerdrückten Kartoffeln 2 EL vom Steinpilzsud dazu geben.

Kartoffelmasse mit Sesamsamen, 1/4 TL Salz und Olivenöl mischen.

Zwiebel pellen und in Würfel schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl schmelzen und die Zwiebel kurz darin rösten. Erbsen und Wasser dazugeben und kurz aufkochen lassen.

Pfanne vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen, dann die Erbsenmasse zusammen mit dem Süsslupinenmehl im Mixer pürieren.

Lasagne schichten:

Den Tortenring auf einen Durchmesser von 16 cm einstellen und auf einen Teller setzen. Lauch so zuschneiden, dass er in den Ring passt.

Dann die einzelnen Schichten folgendermassen (oder nach Wunsch) auffüllen: Zuerst die Hälfte der Kartoffelmasse, dann die Rote-Bete-Würfel, das Erbsenpüree, eine oder zwei Lagen Lauch, jetzt die Steinpilze dann wieder die Kartoffeln, das Erbsenpüree und zum Schluss wieder eine Schicht Lauch.

Den Tortenring vorsichtig abnehmen und die Lasagne servieren.

Tipp: Rote Beten lassen sich sehr gut einen Tag vorher zubereiten.

Tipp: Die basische Gemüse-Lasagne kann man auch warm geniessen, dann einfach im Backofen auf 160° C erwärmen.

Die Lasagne schmeckt auch lecker als Pausen-Snack im Büro.

Hier finden Sie unsere Kochfilme bei YouTube

Das Rezept stammt von: Elfe Grunwald, Gourmetköchin für vegane und vegetarische Köstlichkeiten

Das Kurkumakochbuch vom Zentrum der Gesundheit

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Leserkommentare

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Zuletzt kommentiert

HotPepper55 schrieb am 30.03.2014

Ich habe gelesen, dass basische Lebensmittel durch das Kochen in den sauren Bereich wechseln. Wie sehen Sie das? Viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo HotPepper
Das hängt sehr vom Kochvorgang und vom Lebensmittel ab. Man kann also sicher nicht sagen, dass prinzipiell alle gekochten Speisen säurebildend sind.
Wenn Sie sich unsere Kriterien ansehen, die zur Einschätzung eines Lebensmittels dienen, dann werden Sie feststellen, dass manche dieser Kriterien durch das Kochen evtl. nicht mehr vollständig erfüllt werden können, was zu einer Verminderung des Basenpotentials führen könnte.

Allerdings kommt es sehr darauf an, wie stark und wie lange ein Lebensmittel erhitzt wird. Das alleinige Blanchieren oder sanfte Dämpfen kann die Basenkapazitäten eines Lebensmittels daher nicht ins Gegenteil umkehren. Anders sieht es natürlich aus, wenn ein Lebensmittel stark gekocht wird, wenn das Kochwasser weggegossen wird und wenn das Lebensmittel womöglich noch häufiger aufgewärmt wird.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit